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BEM Fahrzeug Außenstandgeräusch

Vibroakustik

Außenstandgeräusch eines Fahrzeugs

Bei der Fahrzeugentwicklung rückt die Akustikauslegung immer mehr in den Vordergrund. Neben der Innenraumakustik ist dabei auch das Fahrzeugaußengeräusch von großem Interesse.

Zur Beurteilung des Außengeräusches im Stillstand (Außenstandgeräusch) des Fahrzeugs werden bislang aufwändige Prüfstandsmessungen an Fahrzeugprototypen durchgeführt. Zur Akustikbewertung wird der Schalldruck an definierten Mikrofonpositionen im Außenraum aufgezeichnet.

In einem Pilotprojekt sollte demonstriert werden, dass das Außenstandgeräusch bei ausreichender Kenntnis der relevanten Schallquellen über eine Akustiksimulation vorausberechnet werden kann.

Zur Anwendung kam dabei die klassische BEM-Methode. Diese Methode ist zwar vergleichsweise speicher- und rechenzeitintensiv, liefert jedoch verlässliche Ergebnisse. Andere Methoden, wie die Fast-Multipol-Methode (FMM), wurden ebenfalls betrachtet, mussten aber wegen der dünnwandigen Strukturen vor allem im Motorraum als zu fehlerbehaftet verworfen werden. Die Elementgröße für das BEM-Netz ist derart gewählt, dass der Frequenzbereich bis 2 [kHz] abgebildet und bewertet werden kann.

Die Abbildung zeigt exemplarisch die Schalldruckverteilungen auf der Außenfläche bei 840 [Hz]. Zur Darstellung wurden dabei zwei unterschiedliche Schnittebenen durch das Fahrzeug gewählt. Man erkennt bereits eine recht komplexe Schalldruckverteilung im Motorraum und im Kardanwellenschacht.

Es konnte gezeigt werden, dass ein Fahrzeugdesign bereits akustisch bewertet werden kann, bevor ein erster Prototyp vorliegt.

Lesen Sie hierzu unseren ausführlichen Artikel.

© ISMB Dautermann GmbH