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Betriebsfestigkeit Integralgetriebe

Betriebsfestigkeit

Betriebsfestigkeit eines Integralgetriebes

Integralgetriebe stellen die Kernkomponente von Mehrwellenradialverdichtern und Mehrwellenradialexpandern dar. Bauartbedingt werden die Gehäuse der Verdichter- bzw. Expanderstufen direkt an das Getriebegehäuse angeflanscht.

Die Verdichter- und Expanderlaufräder sind starr mit den Ritzelwellen verbunden und besitzen keine eigene Lagerung. Das Getriebegehäuse muss somit neben den Lagerkräften auch die Gewichtskräfte der Spiralgehäuse und die z. B. aufgrund thermischer Verspannungen entstehenden Rohrleitungskräfte aufnehmen.

Über FEM-Berechnungen werden die Bauteilfestigkeit und das Deformationsverhalten des Getriebegehäuses bereits in der Konstruktionsphase analysiert und das Gehäusedesign nachoptimiert.

Zum Betriebsfestigkeitsnachweis werden die Gehäusebeanspruchungen für die verschiedenen Lastkombinationen analysiert und mittels Materialkennwerten bewertet. In der Deformationsanalyse werden die Relativbewegungen zwischen verschiedenen Lagerstühlen sowie zwischen den Lagerstühlen und den zugehörigen Expander- bzw. Verdichteranschlussflächen berechnet und mittels den zulässigen Grenzwerten für die Verzahnungen, Lager und Dichtstellen bewertet.

Als weiteres Ergebnis der Gehäusesimulation werden die statischen und dynamischen Steifigkeiten der Lagerstühle berechnet.

Lesen Sie hierzu unseren ausführlichen Artikel.

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